Showcase: Smart Circular Bridge

Das Bekämpfen des Klimawandels und die Forderung nach der Kreislauffähigkeit von Materialströmen gewinnen in der Bauindustrie an Bedeutung. Nicht zuletzt fordert die aktuelle Bioökonomiestrategie der EU nachdrücklich einen Wandel im Materialverbrauch durch die Bauwirtschaft. Praxistaugliche und einsatzbereite Lösungen sind bislang noch die Ausnahme.

Logo Interreg Smart Circular BridgeUnterstützt vom EU Programm Interreg North West Europe werden derzeit im Rahmen des Projekts „Smart Circular Bridge“ drei Fußgänger- und Fahrradbrücken aus Biokompositen in Deutschland und den Niederlanden geplant und realisiert. Die erste Brücke entsteht im Frühjahr 2021 in Almere (NL). Diese Brücke wird Teil der Gartenbau-Weltausstellung Floriade 2022 sein, die im folgenden Jahr unter dem Thema „Städte der Zukunft“ stattfinden wird. Zwei weitere Brücken werden in Ilsfeld (DE) und Bergen op Zoom (NL) platziert.

 

Bild zeigt eine Visualsierung der Smart Circular Bridge

 

Die Tragstrukturen der Brücken bestehen aus Biokompositen. Das Projekt soll neue Erkenntnisse im Hinblick auf Materialzirkularität liefern und damit die Nachhaltigkeitsbestrebungen in der Bauwirtschaft weiter voranbringen. Wie herkömmliche Verbundwerkstoffe bestehen sie aus zwei Komponenten: Naturfasern wie Flachs und Hanf sorgen für die Steifigkeit und Festigkeit, das Bio-Harz verbindet die Fasern miteinander, so dass ein fester und leichter Werkstoff entsteht. Biokomposite bieten große Formfreiheit und ermöglichen strukturoptimierte und ressourcenschonende, aber dennoch elegante Designs.

Ein ‚smartes‘ Structural Health Monitoring System wird die Tragsicherheit gewährleisten und neue Erkenntnisse über die Verwendung der Materialien in Tragwerken liefern. Durch die Kombination von Labortests mit dem kontinuierlichen in-situ- Monitoring wird ein Höchstmaß an Nutzungssicherheit gewährleistet. Zudem entsteht eine solide Datenbasis für den künftigen Einsatz von Biokompositen in Brücken und anderer Bauwerken.

Die innovativen Brücken entstehen im Rahmen der Bioökonomiestrategie der Europäischen Union und werden durch das Interreg-Programm Nordwesteuropa gefördert. Das Projekt wird von der Technischen Universität Eindhoven geleitet, die mit insgesamt 14 Partnern aus Wissenschaft, Industrie und lokalen Behörden zusammenarbeitet, um die drei Brücken bis 2023 fertigzustellen.

Als einer von 14 Partnern verantwortet Proesler Kommunikation den gesamten Bereich der Online- und Offline Kommunikation. Neben den klassischen Kommunikationskanälen wie Website und Pressearbeit entwickelt Proesler Kommunikation einen LinkedIn Kanal der das gesamte Projekt begleitet, die Projektpartner portraitiert und Hintergrundinformationen zum Thema Circular Economy liefert und diskutiert.
Ein zukunftsweisendes Projekt, in welchem wir unser gesamtes Know-how aus 25 Jahren Nachhaltigkeits- und Architekturkommunikation zum Tragen bringen.

Für weitere Informationen besuchen Sie gerne die Projekt Website der Smart Circular Bridge und folgen Sie dem Projekt auf LinkedIn.